Corona-Hilfe

paul+partner hilft Ihnen und berät Sie zur Corona-Krise

Kurzarbeit /Kurzarbeitergeld
Die Agentur für Arbeit bietet zur Vermeidung von Entgeltausfällen und Entlassungen  Kurzarbeitergeld an. Damit soll die schwierige wirtschaftliche Entwicklung aufgrund des Corona-Virus in Ihrem Unternehmen eingedämmt werden.
Unter folgendem Link können Sie die Anzeige auf Kurzarbeit online vornehmen: https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld
Besonderheiten gelten für die Unternehmen und deren Arbeitnehmer im Baugewerbe. Bei Fragen zur Antragstellung des Kurzarbeitergeldes, den Voraussetzungen und dem Verfahren sowie den Besonderheiten des Baugewerbes rufen Sie uns bitte anrufen. Wir unterstützen Sie gerne!

Erstattungsanspruch Kinderbetreuung
Mit Wirkung vom 30.03.2020 tritt Art. 1 Nr. 7 des Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite vom 27.03.2020 in Kraft.
Damit wurde ein neuer Entschädigungsanspruch in das Infektionsschutzgesetz eingefügt, mit dem Sorgeberechtigte von Kindern (12. Lebensjahr noch nicht vollendet oder Kinder welche auf Hilfe angewiesen sind) einen Anspruch auf Entschädigung des Verdienstausfalls haben. Dies gilt, wenn zur Verhinderung der Verbreitung von Infektionen die Einrichtungen zur Betreuung von Kindern oder Schulen von der zuständigen Behörde vorübergehend geschlossen wurden oder deren Betreten untersagt wurde.  
Anspruchsberechtigte haben gegenüber der zuständigen Behörde, auf Verlangen des Arbeitgebers auch diesem gegenüber, darzulegen, dass sie in diesem Zeitraum keine zumutbare Betreuungsmöglichkeit für das Kind sicherstellen können. 
Ein Anspruch besteht nicht, soweit eine Schließung ohnehin wegen der Schulferien erfolgen würde (Osterferien). 
Die Entschädigung wird in Höhe von 67 Prozent des dem erwerbstätigen Sorgeberechtigten entstandenen Verdienstausfalls für längstens sechs Wochen gewährt; für einen vollen Monat wird höchstens ein Betrag von 2.016 Euro gewährt. Die Auszahlung der Entschädigung hat durch den Arbeitgeber zu Erfolgen, der sich diese auf Antrag von der Landesdirektion Sachsen erstatten lassen kann. Die zuständigen Landesdirektionen sind an der Erarbeitung der Formulare.
Derzeit sind diese noch nicht online verfügbar. Die Verfügbarkeit ist morgen, den 01.04.2020 zu erwarten

Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie für Ihre Arbeitnehmer die v. g. Maßnahme ergreifen möchten. Wir helfen Ihnen gerne und setzen für Sie die Maßnahme um.
 

Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen
Ein von der Krise betroffenes Unternehmen hat nun die Möglichkeit, die fälligen Sozialversicherungsbeiträge bei der AOK Plus bis zum 30. September 2020 zu stunden. Die Anträge werden in der Regel schnell genehmigt. Die AOK Plus möchte die Unternehmer unterstützen und für finanzielle Entlastung aufgrund der Krise sorgen. Bitte lesen Sie dazu https://www.aok.de/pk/plus/inhalt/corona-pandemie-aok-plus-unterstuetzt-arbeitgeber-und-selbststaendige/

Übrigens: Diese Unterstützung bietet die AOK Plus auch freiwillig versicherten Selbstständigen an! Selbstständige, welche ebenfalls von der Corona-Krise betroffen sind, können Ihre laufenden Beiträge bis 30. September 2020 stunden. Die Voraussetzung der Gewährung der Stundung ist, dass das Unternehmen ersthafte Zahlungsschwierigkeiten aufgrund der Corona-Krise hat
Inwieweit weitere Krankenkassen der AOK Plus folgen werden, ist abzuwarten. Wir informieren Sie weiterhin.


Stundung von Beiträgen an die Berufsgenossenschaft
Einige Berufsgenossenschaften haben Erleichterungen für Betriebe, die durch das Coronavirus außergewöhnlich belastet sind, geschaffen. Beispielsweise die Stundung oder Ratenzahlung von Unfallversicherungsbeiträgen. Die Antragsgewährung wird einzelfallbezogen geprüft und entschieden. 
Folgende Berufsgenossenschaften unterstützen derzeit die Hilfsanträge:

  • Berufsgenossenschaft Holz und Metall
  • Berufsgenossenschaft Energie, textil, Elektro und Medienerzeugnisse
  • Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe
  • Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft
  • Verwaltungs-berufsgenossenschaft

Bitte teilen Sie es uns mit, wenn Sie einen Hilfsantrag stellen möchten. Wir helfen Ihnen gerne und setzen für Sie die Maßnahme um.

Steuerstundung und Steuerverringerung der Vorauszahlungen
Inzwischen haben sich die meisten Finanzverwaltungen der einzelnen Länder auf folgende Maßnahmen geeinigt und unterstützen die Umsetzung von:

  • Anträgen auf Herabsetzung der Vorauszahlungen zur Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer 2020 – auch rückwirkend zum 1. Quartal 2020
  • Anträgen auf Herabsetzung der Vorauszahlungen zur Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag 2020 – auch rückwirkend zum 1. Quartal 2020
  • Anträgen auf Herabsetzung der Vorauszahlungen zur Gewerbesteuer 2020 – auch rückwirkend zum 1. Quartal 2020
  • Anträge auf Herabsetzung und Rückzahlung/ Verrechnung der geleisteten Sondervorauszahlung zur Umsatzsteuervoranmeldung für die Gewährung der Dauerfristverlängerung 2020
  • Anträge auf Stundung für Steuerzahlungen aus den vergangenen Jahren bis in der Regel zum 31.12.2020 
    o   zinslose Stundung bis 31.12.2020
    o   Ratenzahlung möglich
    o   einige Finanzämter gewähren auch die Stundung von Umsatzsteuer-Vorauszahlungen
  • Anträge auf Erlass von Säumniszuschlägen werden bereits von einigen Finanzämtern gewährt
  • Betriebsprüfungen sind derzeit unterbrochen
  • Vollstreckungsmaßnahmen seitens der Finanzverwaltungen finden derzeit nicht statt.

Bitte kontaktieren Sie uns gern, wenn Sie eine der o. g. Maßnahmen ergreifen möchten. Wir helfen Ihnen gerne und setzen für Sie die Maßnahme um.

Aussetzung der Insolvenzantragspflicht
Für nähere Informationen filgen Sie dem Link.


Soforthilfe Corona – Zuschüsse

Bundeshilfe

NEU: Seit 30.03.2020 kann nun der Zuschuss des Bundes als Soforthilfe Online beantragt werden. 

Nach und nach beschließen immer mehr Bundesländer ein weiteres Hilfspaket in Form eines Zuschusses.
In der Regel stellt die Zuschussberechtigung auf die Unternehmensgröße und die Mitarbeiterzahl ab. Meistens werden Kleinunternehmen bezuschusst.

Auch der Bund hat mit Beschluss vom 23.03.2020 die Weichen für eine weitere Soforthilfe in Form eines Zuschusses gestellt. Die Eckpunkte des Programms sind:

  • finanzielle Soforthilfe (steuerbare Zuschüsse) für Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe bis zu 10 Beschäftigten. 
    o bis 9.000€ Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 5 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)
    o bis 15.000€ Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) 

Die Voraussetzungen zur Gewährung des Antrags sind, dass ein Unternehmen durch die Corona-Krise in eine finanzielle Notlage geraten ist und nicht bereits vorher finanzielle Schwierigkeiten hatte. Zudem muss das Unternehmen bei einem deutschen Finanzamt gemeldet sein.
Antragsberechtigt sind Unternehmen bis max. 10 Arbeitnehmer (Vollzeitäquivalente). Bei Fragen können Sie uns gerne kontaktieren.

Landeshilfe
Nach und nach beschließen immer mehr Bundesländer ein weiteres Hilfspaket in Form eines Zuschusses.
In der Regel stellt die Zuschussberechtigung auf die Unternehmensgröße und die Mitarbeiterzahl ab. Meistens werden Kleinunternehmen bezuschusst.

Im Folgenden finden Sie die bereits erlassenen Hilfszuschüsse einzelner Länder:


Liquiditätshilfe - Darlehen
der Aufbaubanken der einzelnen Bundesländer (für Sachsen explizit: „Sachsen hilft sofort“)

Einzelunternehmen, Kleinstunternehmen und Freiberufler, die aufgrund der Auswirkungen des Corona-Virus mit unverschuldeten Umsatzrückgängen konfrontiert sind, können bei der zuständigen Aufbaubank ein zinsloses und zunächst vorübergehend tilgungsfreies Darlehen zur Sicherung der Liquidität beantragen. Im Regelfall beträgt die Darlehenssumme mind. 5.000 Euro bis max. 50.000 Euro. 
Neben der Voraussetzung, dass das antragsstellende Unternehmen zum 31.12.2019 wirtschaftlich gesund gewesen sein muss, darf der Jahresumsatz per  31.12.2019 1 Mio Euro nicht übersteigen.
Dies ist eine attraktive Alternative zu den Finanzierungen bei der Hausbank, da die Hausbanken die Gewährung von zinsgünstigen Liquiditätshilfedarlehen für die Zielgruppe des Förderprogramms trotz Haftungsfreistellungen oder staatlichen Bürgschaften ablehnen.
Gerne helfen wir Ihnen bei der zeitnahen Antragsstellung. Bitte rufen Sie uns dazu gerne an oder nutzen Sie unseren KONTAKT !


Betriebsmittelkredite mittels der Bürgschaftsbank
Auch die Bürgschaftsbanken haben sich als unterstützende Partner den Hausbanken angeschlossen.
Als Sonderkondition der Bürgschaftsbank Sachsen steht das Programm „Express Liquidität“ infolge des Corona-Virus zur Verfügung. Der Antrag erfolgt über Ihre Hausbank. Die Antragsentscheidung erfolgt in der Regel innerhalb eines Bankarbeitstags.
Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link: www.bbs-sachsen.de/buergschaften/express-liquiditaet/
Zögern Sie nicht, uns bei Fragen zu kontaktieren


KfW-Bank
Programme „ERP Gründerkredit universell“ und „KfW-Unternehmerkredit“ stehen für Corona-Zeiten zur Verfügung
Neben der Bürgschaftsbank stellt sich auch die KfW-Bank als unterstützender Partner den Banken zur Seite.
Ab 23.03.2020 können Sie bei Ihrer Hausbank einen Kredit für Investitionen und Betriebsmittel beantragen. Die KfW hilft Ihnen damit, dass diese einen Teil des Risikos, abhängig vom KfW-Programm und der Unternehmensbestandsdauer auf dem Markt, übernimmt.

Über die weiteren Beschlüsse zu Hilfspaketen in Form von Finanzierungen oder Zuschüssen werden wir Sie unmittelbar nach Inkrafttreten der jeweiligen Richtlinien informieren. Es ist uns ein Anliegen, Sie in dieser Krisen-Zeit zu unterstützen.
Bitte kontaktieren Sie uns, wenn wir die neue Corona-Kurzarbeit oder andere Maßnahmen für Sie organisieren sollen!


Sicherung des Lebensunterhaltes/ Grundsicherung
Die Bundesregierung gibt weitere 3 Milliarden Euro zur Sicherung des Lebensunterhaltes frei.
Die Grundsicherung kann jede hilfsbedürftige Person bei der Bundesagentur für Arbeit beantragen, welche zu wenige oder keine Mittel hat, um den Lebensunterhalt für sich und die eigene Familie zu sichern. Zur Überbrückung der Auswirkungen der Krise müssen vorerst keine Vermögensverhältnisse offengelegt werden bzw. das eigene Vermögen nicht vorrangig aufgebraucht werden. Die Bedürftigkeitsprüfung ist im Anschluss dennoch zu erwarten.
Diese Ausnahme gilt für 6 Monate. Zuständig ist das Jobcenter Ihres Wohnortes. Weitere Informationen lesen Sie Hier​​​​​​​. 

Informationsstand: 31.03.2020